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Die Elwetritsche

Elwetritsche – Unentdeckte Märchengestalten

Die Elwetritsche sind kleine hühnerähnliche Tiere, welche bis heute noch nie wirklich gesehen wurden. Es sind weder Fotos, noch Videoaufnahmen vorhanden, noch kann die Wissenschaft mit Sicherheit nachweisen, dass es dieses kleine Tier wirklich gibt.

Oftmals werden die Elwetritsche, welche ihre vermeindliche Herkunft in der Pfalz haben, als Mischung aus Ente, Huhn und Gans beschrieben. Durch die Ungewissheit, ob es dieses Tier wirklich gibt, ist es sehr beliebt und wird oftmals in Märchen und Sagen verwendet.

Ebenso wie der Wolpertinger, der Drache und das Einhorn, ist auch der Elwetritsch ein Fabeltier, für welches es (noch) keinerlei Beweise gibt, die die Existenz belegen oder unterstützen.

Woher stammt der lustig klingende Name?

Für den Namen der Elwetritsche gibt es mehrere Herkunftsorte. Zunächst geht man davon aus, dass der Name aus dem Elsass kommt und eine Mischung aus deutsch und französisch ist. Hier heißt der Begriff „triche des élèves“ etwa so viel wie: „Handwerksgesellen-Schwindel“. Demnach sind die Elwetritsche lediglich eine alberne Erfindung, die zur allgemeinen Belustigung beitragen sollte.

Als weitere Erklärung wird oftmals die Ähnlichkeit des Wortes „Elbe“ und „Elwe“ genutzt. Hierbei handelt es sich um ein Waldgeistvogel, der durch den Wald am Leben erhalten wird. Ebenso wie Elfen und Elben selbst, gehört der kleine Vogel somit zu den Fabelwesen.

Optische Erscheinung im Unterholz

Der Elwetritsch soll eine Mischung aus Ente, Huhn und Gans sein

Der Elwetritsch soll eine Mischung aus Ente, Huhn und Gans sein

Da die Elwetritsche als besonders kleine Vögel bezeichnet und beschrieben werden, können diese auch nur im Unterholz „entdeckt“ werden. Oftmals wird davon berichtet, dass sich der kleine Vogel unter Hölzern versteckt und so versucht unentdeckt zu bleiben.

Dies liegt daran, dass die Elwetritsche flugunfähige Flügel besitzen. Diese sind in der Regel zu kurz geraten und können so nicht mehr zum Fliegen genutzt werden. Dies muss von dem Fabeltier dadurch ausgeglichen werden, dass er sich im tiefen Unterholz verbirgt und sich somit vor Feinden und Menschen versteckt.

Der lange Schnabel der Tiere dient angeblich zur Nahrungsaufnahme, da mit diesem „Werkzeug“ Insekten sehr gut gefangen und aus Bäumen herausgefiltert werden können.

Der Lebensraum des Tieres

Der besagte Lebensraum des Fabelvogels wird meist nur in den Bereichen der Pfalz und Südwestdeutschlands festgestellt. Hier ereigneten sich die meisten Blickkontakte zu dem Vogel, von dem die Wissenschaft nicht sagen kann, ob es ihn wirklich gibt, oder ob es lediglich ein Volksaberglaube ist, dass es dieses kleine vogelähnliche Tier gibt.

In diesen Bereichen Deutschlands wurden extra Forschungen durchgeführt, bei denen man versuchte die Existenz des Vogels zu beweisen.

Leider ergaben die Nachforschungen keinerlei Beweise, die aufzeigen, dass es die kleinen Elwetritsche wirklich geben kann.